Security Awareness beschreibt das Wissen von Menschen über Sicherheitsrisiken und das erwartete Verhalten im Alltag.
Sie ist wichtig, weil technische Schutzmaßnahmen nur dann belastbar wirken, wenn Teams Warnzeichen erkennen, Prozesse einhalten und Vorfälle melden.
Ein SAT ist eine Abnahmeprüfung am realen Einsatzort eines Systems.
Er prüft, ob ein geliefertes System in seiner Zielumgebung mit realen Schnittstellen, Prozessen und Betriebsbedingungen korrekt funktioniert.
SCADA bezeichnet Systeme zur Überwachung und Fernsteuerung industrieller Prozesse.
SCADA-Systeme sammeln Prozessdaten, visualisieren Zustände, leiten Alarme weiter und ermöglichen Bedienhandlungen über verteilte Anlagen hinweg.
Eine Schwachstelle ist eine ausnutzbare Schwäche in Software, Hardware, Konfiguration, Prozess oder Architektur.
Ob eine Schwachstelle kritisch ist, hängt vom betroffenen Asset, der Exponierung, vorhandenen Kontrollen und den Auswirkungen auf Betrieb und Sicherheit ab.
Security Levels in IEC 62443 beschreiben qualitative Schutzstufen für Zonen, Conduits, Systeme oder Komponenten.
Die Stufen reichen von Level 1 für unbeabsichtigte oder zufällige Angriffe bis Level 4 für gezielte Angriffe mit hohem Aufwand, spezifischer Expertise und hoher Motivation.
Ein Security Plan oder Security Program beschreibt, welche Regeln, Prozesse, Verantwortlichkeiten und Nachweise eine Organisation für den Schutz ihrer IACS vorhält.
IEC 62443-2-1 adressiert Security-Program-Anforderungen für IACS-Betreiber; für die Praxis gehören dazu Policies, Verfahren, Rollen, Personal, Review und technische Umsetzung im Betrieb.
Segmentierung teilt ein Netzwerk in abgegrenzte Bereiche, damit Datenflüsse, Zugriffe und Risiken kontrollierbarer werden.
In OT hilft Segmentierung, laterale Bewegung zu begrenzen und sensible Anlagenbereiche von weniger vertrauenswürdigen Netzen zu trennen.
Eine Supply Chain ist das Netz aus Personen, Organisationen, Komponenten, Software, Dienstleistungen und Prozessen, die ein Produkt oder einen Service ermöglichen.
In der Cybersicherheit ist Lieferkettentransparenz wichtig, weil Schwachstellen, Herstellerwarnungen und Abhängigkeiten oft außerhalb der eigenen Organisation entstehen.
SzA steht für Systeme zur Angriffserkennung: technisch unterstützte und organisatorisch eingebundene Prozesse zur Erkennung von Angriffen auf informationstechnische Systeme.
Für KRITIS- und Energieumgebungen geht es dabei nicht nur um ein Tool, sondern um kontinuierliche Erfassung, Auswertung, Bedrohungserkennung, Reaktion und prüfbare organisatorische Einbindung.
Ein TPM ist ein spezieller Sicherheitschip oder integrierter Sicherheitsprozessor, der kryptografische Schlüssel sicher speichert.
TPM-Funktionen helfen, Geräteidentität, Verschlüsselung und Plattformintegrität abzusichern; Windows-Funktionen wie BitLocker oder Windows Hello können TPM nutzen.
Virtualisierung stellt eine simulierte Computingumgebung bereit, statt direkt eine physische Umgebung zu nutzen.
Ein physischer Server kann dadurch in mehrere virtuelle Maschinen partitioniert werden, die jeweils eigene Betriebssysteme oder Anwendungen ausführen und Ressourcen des Hosts teilen.
Zones & Conduits ist ein IEC-62443-Konzept, das Systeme mit ähnlichem Schutzbedarf in Sicherheitszonen gruppiert und erlaubte Kommunikationswege zwischen diesen Zonen als Conduits beschreibt.
Das Modell hilft, Schutzbedarf, erlaubte Datenflüsse und Segmentierung nachvollziehbar zu dokumentieren; Kommunikation außerhalb definierter Conduits sollte nicht zugelassen werden.
Begriffe für IT-/OT-Betrieb und Security
Kurze, direkt verlinkbare Definitionen für Asset-Inventare, OT-Sicherheit, KRITIS, Normen und Plattformbetrieb. Jeder Eintrag bleibt sichtbar, zitierfähig und mit Quellen verbunden.