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title: Produktion & Fertigung
canonical: https://www.secnostic.com/de/solutions/production
language: de
dateModified: 2026-08-23
alternate-en: https://www.secnostic.com/en/solutions/production
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# Produktion & Fertigung

- URL: https://www.secnostic.com/de/solutions/production
- Audience: OT-Transparenz für Fertigung
- Positioning: Produktion ohne Blindflug

secnostic zeigt, welche Maschinen, Steuerungen, HMIs, Engineering-Systeme und Dienstleister eine Linie wirklich tragen. So findet Ihr Team Störungen schneller, plant Wartung sauberer und behält Cyberrisiken im Griff, ohne die Produktion auszubremsen.

**Sehen, was auf der Linie läuft, ohne sie zu berühren**

Auf einer laufenden Linie ist schon das Hinsehen ein Risiko. Der Sensor beobachtet den Netzwerkverkehr [passiv](https://www.cisa.gov/resources-tools/resources/foundations-ot-cybersecurity-asset-inventory-guidance-owners-and-operators) und ordnet jedes Gerät seiner [IEC-62443-Zone](https://www.dke.de/de/arbeitsfelder/industry/iec-62443-cybersecurity-industrieautomatisierung) und Purdue-Ebene zu, weil in der OT [Verfügbarkeit und Safety](https://csrc.nist.gov/pubs/sp/800/82/r3/final) vor allem anderen stehen.

**Situation.** Eine Linie hängt an Maschinen, Steuerungen, HMIs, Engineering-Rechnern, Historian-Systemen, IIoT-Gateways und Cloud-Anbindungen. Fehlt der gemeinsame Blick auf die OT, bleiben Abhängigkeiten, Fernwartung und Firmwarestände viel zu lange im Dunkeln.

**Challenges**

- unbekannte Geräte, Schatten-OT und undokumentierte Verbindungen im Produktionsnetz
- veraltete Firmware auf Maschinen, Steuerungen, HMIs, Engineering-Systemen oder IIoT-Komponenten
- Kommunikation zwischen Linie, OT, IT, DMZ, Cloud und Dienstleistern, die niemand bemerkt
- Angst vor Stillständen, weil Patchen, Segmentierung und Reaktion immer in Konkurrenz zur Verfügbarkeit stehen

**Approach.** secnostic hört passiv mit, reichert die Daten kontrolliert an und ordnet alles in einen OT-Kontext ein. Das Ergebnis ist eine klare Sicht auf Geräte, Linien, Zonen, Kommunikationswege, Lebenszyklus, Risiken und Maßnahmen.

**Outcomes**

- schnellere Ursachensuche, wenn eine Linie steht
- Wartung und Patches nach Kritikalität, Firmware und EOL/EOS planen
- weniger Listenpflege von Hand, weil secnostic laufend abgleicht
- prüfbare Nachweise für IEC 62443, NIS2 und Kundenanforderungen

**Was ein blinder Fleck in der Fertigung kostet**

Unbekannte OT ist Angriffsfläche, Stillstandsrisiko und Auditlücke zugleich.

- **Schatten-OT und Fremdgeräte**: Nicht dokumentierte Maschinen, Integrator-Laptops und IIoT-Gateways sind oft der erste Weg ins Produktionsnetz.
- **Firmware ohne Update-Pfad**: Steuerungen laufen über EOL/EOS hinaus, und ein Patch braucht die Freigabe des Maschinenbauers.
- **Schwachstelle ohne Bezug**: Eine Herstellerwarnung nützt wenig, solange niemand weiß, welche Linie und welche SPS sie wirklich betrifft.
- **IT-Werkzeug an der OT**: Ein aktiver Scan aus der IT kann eine empfindliche Steuerung stören und die Linie stoppen.

**Beobachten, verstehen, handeln**

Der Aufbau ist in jedem Werk gleich. Der secnostic sensor beobachtet den Netzwerkverkehr passiv und meldet nur, was er sieht. Aktive Abfragen laufen ausschließlich nach Freigabe.

Der inventory-Graph ordnet jedes Gerät seiner Linie, Zone und Purdue-Ebene zu und verbindet es mit Firmware, Schwachstellen und Verantwortlichen. focusAlert bringt den relevanten Fund mit nachvollziehbarem Verlauf zur zuständigen Person, während die Entscheidung über Patch oder Kompensation beim Anlagenverantwortlichen bleibt.

**In der Praxis, vier Situationen**

Was passiert, wenn sich im Werk etwas ändert? Jede Situation als konkreter Ablauf.

- **Neues Gerät im Netz**: Auffallen: Der Sensor sieht ein bislang unbekanntes Gerät im Produktionsnetz, ohne es aktiv anzusprechen.; Einordnen: Der Graph verortet es nach Linie, Zone und Purdue-Ebene und schlägt einen Verantwortlichen vor.; Bewerten: Offene Ports, Protokolle und bekannte Schwachstellen werden mit der Produktionskritikalität verbunden.; Klären: focusAlert übergibt den Fund an OT und Werksleitung, mit nachvollziehbarem Verlauf.
- **Schwachstelle wird bekannt**: Meldung: Eine Hersteller- oder CERT-Warnung trifft ein, oft ohne Bezug zur eigenen Anlage.; Treffer finden: Der Graph zeigt sofort, welche SPS, HMIs und Linien den betroffenen Stand fahren.; Priorisieren: Exposition, Zone und Produktionswirkung entscheiden über Patchen, Segmentieren oder Kompensieren.; Entscheiden: Die Maßnahme bleibt beim Anlagenverantwortlichen, mit Kontext statt Bauchgefühl.
- **Dienstleister an der Anlage**: Zugang: Ein Integrator oder Wartungspartner verbindet sich mit einer Maschine oder über einen Fernzugang.; Sichtbar machen: Der Konduit wird mit Zweck, Eigner und Zeitfenster im Modell festgehalten.; Beobachten: Der Sensor erkennt neue Geräte oder Kommunikationswege, die der Zugang mitbringt.; Nachhalten: Aktivität und Änderungen bleiben belegbar, auch nach dem Wartungsfenster.
- **Wartungsfenster planen**: Kandidaten: Fällige Patches, EOL-Systeme und offene Maßnahmen werden nach Linie gebündelt.; Abwägen: Verfügbarkeit, Safety und Herstellerfreigabe stehen der Sicherheitswirkung gegenüber.; Bündeln: Maßnahmen werden ins nächste reale Wartungsfenster gelegt, statt einzeln zu stören.; Belegen: Was getan, verschoben oder kompensiert wurde, bleibt für IEC 62443 und NIS2 nachvollziehbar.

**Deployment steps**

1. **Beobachten**: Sensoren erfassen Netzwerkverkehr passiv und betriebsschonend; bestehende Quellen wie Switches, Firewalls, CMDB, Wartungslisten oder Engineering-Tools ergänzen den Kontext.
2. **Zuordnen**: Assets werden Linien, Zellen, Standorten, Purdue-Ebenen, IEC-62443-Zonen, Eigentümern und Kommunikationspartnern zugeordnet.
3. **Priorisieren**: Schwachstellen, Herstelleradvisories, Firmwarestände, EOL/EOS und Exposition werden mit Produktionswirkung und Wartungsfenstern verbunden.
4. **Reagieren**: Relevante Ereignisse werden an Verantwortliche übergeben, damit Eindämmung, Kompensation oder Wartung nachvollziehbar koordiniert werden kann.
5. **Nachweisen**: Maßnahmen, Ausnahmen, Verantwortliche und Prüffragen bleiben mit realen Assets, Linien und Zonen verbunden.

**What becomes visible**

- **Linien- und Anlagenlage**: Maschinen, Steuerungen, HMIs, Server, IIoT-Komponenten und Verantwortliche werden nach Linie, Zelle und Standort sichtbar.
- **Kommunikation und Zonen**: Erlaubte und beobachtete Verbindungen zwischen OT, IT, DMZ, Cloud, Remote-Zugängen und Dienstleistern werden unterscheidbar.
- **Lifecycle und Schwachstellen**: Firmware, Hersteller, CVEs, Advisories, EOL/EOS, Patchbarkeit und Kompensationen werden im Produktionskontext bewertet.
- **Maßnahmen und Nachweise**: Risiken, Maßnahmen, Eigentümer, Fälligkeiten und Nachweise bleiben mit realen Assets und Linien verbunden.

**FAQ**

- Q: Warum ist OT-Transparenz in der Fertigung operativ wichtig?
  A: Produktionsteams müssen schnell erkennen, welche Linie, Maschine, Steuerung, Verbindung oder Fernwartung betroffen ist. Eine OT-Sicht reduziert Suchzeit bei Störungen und macht Wartung, Segmentierung und Sicherheitsmaßnahmen planbarer.
- Q: Wie vermeidet secnostic Störungen durch Erkennung?
  A: Der Einstieg ist passiv-first. Sensoren beobachten vorhandene Kommunikation, aktive Abfragen werden nur kontrolliert und mit Freigabe eingesetzt, damit Produktion, Safety und Wartungsfenster gewahrt bleiben.
- Q: Wie hilft die Lösung bei Schwachstellen und EOL/EOS?
  A: secnostic verbindet CVEs, Herstelleradvisories, Firmware, Supportstatus, Exposition und Produktionskritikalität. Dadurch wird sichtbar, wo Patchen sinnvoll ist und wo Segmentierung, Zugriffsbeschränkung oder Kompensation besser passt.
- Q: Bleiben IEC 62443, NIS2 und Audits abgedeckt?
  A: Ja. Zonen, Conduits, Asset Management, Risikobewertung, Maßnahmenstatus und Verantwortlichkeiten werden aus der operativen Arbeit heraus nachvollziehbar und exportierbar.

**Quellen**

- [CISA OT Asset Inventory Guidance](https://www.cisa.gov/resources-tools/resources/foundations-ot-cybersecurity-asset-inventory-guidance-owners-and-operators): Gemeinsamer Behördenleitfaden von August 2025 zum Aufbau eines OT-Asset-Inventars mit Taxonomie, Datenmanagement und Lebenszykluspflege.
- [CISA definitive OT architecture view](https://www.cisa.gov/resources-tools/resources/creating-and-maintaining-definitive-view-your-operational-technology-ot-architecture): CISA-Leitfaden internationaler Partner zum Aufbau und zur Pflege einer maßgeblichen Sicht auf OT-Architekturen.
- [NIST SP 800-82 Rev. 3](https://csrc.nist.gov/pubs/sp/800/82/r3/final): NIST-Leitfaden zur Sicherheit von Operational Technology und industriellen Steuerungssystemen.
- [DKE IEC 62443](https://www.dke.de/de/arbeitsfelder/industry/iec-62443-cybersecurity-industrieautomatisierung): DKE-Übersicht zur Normenreihe IEC 62443 für Cybersecurity in industriellen Automatisierungs- und Steuerungssystemen.
- [EU NIS2-Richtlinie](https://eur-lex.europa.eu/eli/dir/2022/2555): Konsolidierter Text der EU-Richtlinie 2022/2555 (NIS2) zu Maßnahmen für ein hohes gemeinsames Cybersicherheitsniveau in der Union.
- [IBM X-Force Threat Intelligence Index 2026](https://newsroom.ibm.com/2026-02-25-ibm-2026-x-force-threat-index-ai-driven-attacks-are-escalating-as-basic-security-gaps-leave-enterprises-exposed): IBM-X-Force-Bericht 2026 zu beobachteten Angriffstrends, betroffenen Branchen und Sicherheitslücken.
- [Dragos OT/ICS Year in Review 2026](https://www.dragos.com/resources/press-release/dragos-2026-year-in-review-new-ot-threats-ransomware): Dragos-Bericht 2026 zu OT/ICS-Bedrohungen, Ransomware und Industrieorganisationen.
- [SANS State of ICS/OT Security 2025](https://www.sans.org/blog/sans-2025-state-ics-security-report-progress-pressure-path-resilience): SANS-Bericht 2025 zu ICS/OT-Sicherheitslage, Vorfällen, Fortschritt und Resilienzanforderungen.
- [ENISA Threat Landscape 2025](https://www.enisa.europa.eu/publications/enisa-threat-landscape-2025): ENISA-Bericht zur europäischen Bedrohungslandschaft und beobachteten Angriffstrends.
